eigentlich sollte es mir in letzter zeit echt gut gehen, meine schwester sagt mir zum ersten mal in meinem leben, dass ich gut aussehe, dass ich abgenommen hab. ich werd angesprochen von irgendwelchen typen, werd auf drinks eingeladen. ich pass wieder in meine weekdayhose, ich ernähr mich viel gesünder.
aber irgendwie seh ich das alles nicht so wirklich, irgendwie gehts mir im moment viel dreckiger als zuvor. will nicht sagen, dass ich kaputt bin, ich bin mir sicher dass man mcih noch retten könnte, wenns mal jemandem einfallen würde, wenn sich jemand darum kümmern würde. aber alle menschen, die mich wirklich kennen, die, mit denen ich über alles reden kann, sind alle weg, viel zu weit weg.
man gesteht sich selbst nicht gerne ein, dass man hilfe braucht, dass man manche sachen nicht alleine schafft, nicht weiß wie man mit sich selbst umgehen muss.
und krankerweise wünsch ich mir grade nichts sehnlicher als die harten zeiten meiner essstörung zurück, anstatt jemanden, der mir zuhört und mir helfen will und kann. ich will mir einfach selbst wieder genügen, mir selbst jeden abend stolz erzählen können, was ich alles nicht gegessen hab, wie wundervoll ich doch sein kann