"Manchmal sind es die kleinen Dinge, die das Leben lebenswerter machen"
ich sage: manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns zerstören. kleine dinge wie Sticheleien oder auch kleine Neckereien von Seiten der Familie. Wenn mich jemand nach dem grund meiner Essstörung fragen würde, wären die Verantwortlichen: Ich, Freunde, Familie. kein besonderes ereignis, nur einfach ein selbstbewusstsein, das gleich null ist, freunde, die dünner sind als ich, und eine familie, in der ich mich immer fehl am platz gefühlt habe und ich immer die stille, zurückhaltende war. ein vorzeigekind, still, gute noten am gymnasium, normal. lieb, nett.
und was ist jetzt? meine noten sind mir egal, meine freunde sind mir egal. alles ist mir egal, ich will nur dünn sein.
aber das ist nur die eine seite, die andere in mir, die sagt: noten sind wichtig, also beweg deinen fetten arsch zum schreibtisch anstatt sport zu machen, dünn werden ist nicht so wichtig! freunde sind dir wichtig, sie helfen dir!
wer zwei stimmen im kopf hat, braucht keine Feinde mehr. nur, um ehrlich zu sein, die eine sollte ich endlich töten, um mein ziel zu erreichen.
ist mir heute mal wieder schön klar geworden, immerhin war der tag ein dauer-fa.
also, wo willst du hin? 48kg, notenschnitt unter 1,7 und mein leben leben.
ich hab mir schon lang nicht mehr weh getan, heute abend ist es wieder so weit.
day 7 - best friend
ich liebe sie, ich würde nicht wissen, was ich ohne sie machen würde. auch wenn es manchmal schwer ist ihr unter die augen zu treten. sie weiß von mir, ich weiß von ihr. ich kenne ihre ideal, ich habe doch die gleichen. wenn sie mir sagt, dass ich eine schöne figur habe, dann kann ich das nicht glauben.
hab ich schon erwähnt, dass ich nach dauerfresserei am freitag&samstag heute früh 800gr weniger hatte, als ich nach ende meiner fastenzeit hatte, die ich mit 1,5kg plus abgeschlossen habe? weird.