mein herz schlägt ein kleines bisschen schneller, als ich verstanden habe, wie man die Verpackung öffnet, immerhin hab ich's zum ersten Mal so gemacht. Mein kleiner Etappensieg wird noch kurz in meinem tagebuch festgehalten in nur zwei kleinen worten.
meine finger zittern ein bisschen, das papier so dünn, ich taste erst nur ein bisschen. das was sich darunter verbirgt, fühlt sich so weich und zerbrechlich, ungefährlich an. entspricht nicht dem, was man damit anrichten kann. langsam, mit genuss, als wäre ich der kleine Charlie aus charlie und die schokoladenfabrik, der jedes Jahr nur ein einziges mal seine geliebte Willy Wonka Schokolade auspacken darf, falte ich das papier auch auseinander.
meinem mund entflieht ein kleines 'wow', als ich dieses monster in der hand halte und nur kurz über meinen daumen fahre.
meine fingerkuppen fahren über die kante, auf und ab, auf und ab. nicht so, dass es mich verletzt, nur um die macht zu erkennen.
mein atem wird wirklich ein kleines bisschen schneller, ich freue mich auf das was kommt. nur ein kleines stücklein, wirklich nur ein kleines, nicht mal mehr tief, nicht mal mehr richtig schmerzend. aber es blutet, blutet und blutet. und hört nicht mehr auf, das was ich will. blut sehen - sehen, dass ich lebe, dass ich noch nicht tot bin, dass ich noch kontrolle habe.
spielen wir ein spiel - ihr dürft raten.
give me hope, my dear - make me feel it's worth the trouble